Politische Perspektiven und neue wissenschaftliche Erkenntnisse
Die Steigerung der Ressourceneffizienz ist ein Kernelement für die ökologische Fortentwicklung der sozialen Marktwirtschaft: Mit neuen intelligenten Produkten, Produktionsverfahren und Dienstleistungen entstehen grüne Zukunftsmärkte. Die Gesamtkosten für den Einsatz von Ressourcen sinken, da sie effizienter eingesetzt werden. Die Wettbewerbsfähigkeit steigt. Negative ökologische Folgen des Ressourcenverbrauchs werden vermieden bzw. vermindert. Die Vorteile liegen auf der Hand.
Die hochrangig besetzte Konferenz "Ressourceneffizienz - Motor für ein Grünes Wachstum" von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt und Wuppertal Institut befasst sich mit den noch nicht erschlossenen Potenzialen, wie man ihre Erschließung politisch anreizen kann und welche Vorteile sich für Wirtschaft und Umwelt daraus ergeben. Die Konferenz am 5. Oktober 2010 in Berlin greift die Diskussionen zu diesem immer wichtiger werdenden Thema auf und bündelt das derzeitige Wissen.
Bundesumweltminister Röttgen stellt die Leitlinien seiner Umwelt- und Ressourcenpolitik vor und diskutiert mit Spitzenvertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft, wie mehr Ressourceneffizienz als Motor für eine ökologische Modernisierung wirken kann.
Fünf Foren stellen die Forschungsergebnisse aus dem Großprojekt MaRess (Federführung durch das Wuppertal Institut) vor und geben Raum für interessante Diskussionen zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und anderen wichtigen gesellschaftlichen Gruppen. Die Perspektiven einer erfolgreichen Ressourcenpolitik weist der Präsident des Umweltbundesamtes Jochen Flasbarth.
Das Programm und Anmeldeformular stehen unter nebenstehendem Link zur Verfügung.