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Mi, 08.02.2012 22:32 Uhr |
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Unter verschiedenen Gesichtspunkten sollen aufbauend auf die Ergebnisse der laufenden IFEU-Studien für das Umweltbundesamt und das Statistische Bundesamt ein internationaler Expertenworkshop durchgeführt werden, der den politischen Prozess zur Einführung von Indikatoren der Ressourcenproduktivität auf internationaler, EU- und nationaler Ebene begleiten soll. Im internationalen Workshop wird außerdem aus umweltpolitischer Sicht diskutiert, ob und warum quantitative (auf Tonnen bezogene) und qualitative (auf Umweltwirkungen bezogene) Modelle zu ähnlichen Ergebnissen kommen.
Zweites Ziel des Arbeitspakets ist die Analyse der möglichen quantitativen Wirkung (Analyse der Erfolgswahrscheinlichkeit) identifizierter Maßnahmen zur Erhöhung der Ressourceneffizienz im Rahmen von Szenarioanalysen. Als methodische Ergänzung und Erweiterung zu den an Input-Output-Modell orientierten Arbeiten in AP5 soll hier die Bottom-Up-Methodik zur Anwendung kommen, die technologie- und maßnahmenspezifische Analysen und dadurch eine explizite Betrachtung von einzelnen Politikansätzen, insbesondere spezifisch technologischen Maßnahmen, und ihren Wirkungen im Zeitverlauf ermöglicht. Auf dieser Basis können im Rahmen von Szenarioanalysen die Wechselwirkungen von ressourcenschonenden Maßnahmen identifiziert und diskutiert werden. Insbesondere können mögliche Trade-offs und Synergieeffekte von Strategien im Bereich Ressourcenschutz und die Erfolgsvoraussetzungen für Veränderungsprozesse im Zeitverlauf detailliert beschrieben werden. Zumindest ansatzweise sollen auch Wechselwirkungen mit anderen gesellschaftspolitischen Zielen (insbesondere Klimaschutzziele) identifiziert und diskutiert werden. Sinnvolle Kombinationen von Maßnahmen sollen schließlich in Gesamtstrategien gebündelt werden.
AP-Beteiligte: - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu)
- Energy Research Centre of the Netherlands (ECN)
- Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
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